"Im Yin Yoga ist der Weg das Ziel,
die ACHTSAMKEIT der Führer. Auch wenn dir deine Knie Probleme bereiten, dein Rücken oder die Hüften - durch Yin Yoga kannst du nur gewinnen".


 

YIN YOGA - ein passiver Yogastil, wird hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert und man entspannt dabei in die Yogaübung   hinein, lässt den Atem frei fließen um auf diese Weise zu innerer Ruhe zu kommen und  Spannungen in den inneren Organen und Muskelpartien loszulassen.

Die Asanas werden bis zu fünf Minuten lang gehalten. So lernen auch die ungeduldigen Menschen unter uns, loszulassen und  Körper und Geist besonders tief  zu entspannen.

 

Sind Yin und Yang ausbalanciert, besagt die chinesische Philosophie, ist der Mensch entspannt und glücklich. In Anlehnung an die taoistische Lehre entwickelte der amerikanische Yoga-Lehrer Paul Grilley den Stil des Yin Yoga.

 

Yin und Yang - dem Taoismus zufolge erklärbar wie Tag und Nacht, Sommer und Winter, aussen und innen, weiblich und männlich....jeder Aspekt unseres Lebens ist geprägt von diesem Dualismus.

YIN wird dem weiblichen Prinzip zugeordnet, der Erde, Nacht und dem Verborgenen.
YANG steht für das männliche Prinzip, die Sonne, Kraft und das Sichtbare. Auch wenn ein Prinzip vorherrscht, sind immer beide vorhanden und bedingen sich. Ohne Licht kein Schatten, ohne Wärme keine Kälte.
Alles fliesst, alles ist in Bewegung



 Das Bindegewebe dehnen

Während bei den meisten Yogastilen die Kraft und Muskulatur im Vordergrund stehen, also YANG - so geht es im Yin Yoga um die Dehnung des Bindegewebes, das unelastisch ist und steif ist und damit Eigenschaften von Yang aufweist.
Drei bis fünf Minuten ruhig verweilt - und die Muskeln passiv. Dadurch wirken der Druck und die Dehnung in tieferen Schichten auf die Knochen und das Bindegewebe, das die Gelenke umgibt.