Tradition Barbarazweige

Das Blühen um Weihnachten 

Am 4. Dezember gibt es einen total netten (wie ich finde) katholischem Brauch - gewidmet der heiligen Barbara: das Schneiden von Barbarazweigen. So soll das Aufblühen der Barbarazweige Glück im kommenden Jahr bringen 🍀

Das Blühen der Zweige zu Weihnachten kommt auf das richtige Timing an. Traditionell schneidet man die Zweige von Frühjahrsblühern am 4. Dezember, damit sie zu Weihnachten Blätter und Blüten ausgebildet haben. Verwendet werden Kirsch, Apfel, Haselnuss, Flieder, Forsythien- und auch Zweige von Birke, Weide, Schlehe, oder Ginster.
Damit die Barbarazweige um Weihnachten blühen brauchen einen Kälteschock, hat es um den 4. Dezember noch nicht gefroren, Legt man die geschnittenen Zweige zunächst in die Tiefkühltruhe.  Legt man sie nach dem Kälteschock über Nacht in lauwarmes Wasser bekommen die Knospen vermittelt, dass nun ihr Frühling begonnen habe und sie blühen können. 

Damit die Zweige das Wasser gut aufnehmen können schneidet man die Enden der Zweige am nächsten Tag schräg an oder klopft sie mit einem Hammer weich.

Sie brauchen jetzt viel frisches Wasser in der Vase und Luftfeuchtigkeit, deshalb sucht man am besten einen Standort der warm und nicht zu trocken ist.